Samstag, 22. März 2025

Abstandsmessung auf der Autobahn mit VKS – Was Fahrer wissen müssen

Zu dichtes Auffahren auf der Autobahn ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch teuer werden. Moderne Abstandsmessungen mittels VKS (Verkehrskontrollsystem) erfassen selbst kleinste Verstöße – und führen häufig zu Bußgeldern, Punkten oder Fahrverboten. Doch wie funktioniert das System, und wie können Betroffene sich wehren?

Das VKS-System arbeitet mit Videotechnik und misst den Abstand zwischen Fahrzeugen anhand einer Zeit-Strecken-Berechnung. Besonders häufig kommt es auf Brücken zum Einsatz, wo mehrere Spuren gleichzeitig überwacht werden. Doch trotz technischer Präzision treten immer wieder Messfehler auf – etwa durch ungünstige Kamerawinkel oder unscharfe Beweisbilder.

Wer einen Bußgeldbescheid erhält, sollte die Messung prüfen lassen. Das Sachverständigenbüro Vogt bietet fundierte Gutachten zur Überprüfung von VKS-Daten. Durch moderne fotogrammetrische Analysen lassen sich Fehlerquellen identifizieren und gerichtlich verwertbare Gutachten erstellen.

Mehr Details zur technischen Funktionsweise und zu häufigen Messproblemen finden Sie im Artikel:
👉 VKS-Abstandsmessung und Gutachten im Überblick

Fazit: Bei Abstandsmessungen lohnt sich der zweite Blick – und professionelle Unterstützung.


 

Montag, 10. März 2025

Anthropologische Gutachten noch zeitgemäß?


Anthropologische Gutachten zur Fahreridentifikation gelten vor Gericht als unsicher. Denn wenn Bilder schräg aufgenommen oder unscharf sind, steigt die Fehleranfälligkeit. Ein Gericht kann so schnell den Falschen belangen. Warum diese Methode kritisch zu sehen ist, zeigt das Sachverständigenbüro Vogt in seinem aktuellen Beitrag: Anthropologische Gutachten noch zeitgemäß?.

Fehlende Messstandards und rein subjektive Beurteilungen machen diese Gutachten problematisch. Moderne Verfahren wie KI-gestützte Gesichtserkennung bieten mehr Sicherheit, kommen jedoch nicht zum Einsatz.

Wer Zweifel am Ergebnis eines anthropologischen Gutachtens hat, sollte professionelle Hilfe suchen. Unter www.gutachten-vogt.de finden Sie unabhängige Sachverständige, die kritisch prüfen und Alternativen aufzeigen. Jetzt per E-Mail melden an info@gutachten-vogt.de und Klarheit gewinnen. So wird verhindert, dass ein falscher Fahrer zur Verantwortung gezogen wird.

Sonntag, 9. März 2025

Fahrer erkannt? Gericht irrt oft bei der Identifizierung!

Gerichte verlassen sich häufig auf unscharfe Beweisbilder, um einen Fahrer zu erkennen – doch Richter und Richterinnen sind keine Gesichtsexperten. Besonders bei Firmenfahrzeugen oder Familienautos kann jeder am Steuer gesessen haben. Ein falsches Urteil ist schnell gefällt!

Erfahren Sie, warum Gerichte oft danebenliegen und wie Sie sich wehren können:
👉 Jetzt mehr lesen

📧 Kontakt: info@gutachten-vogt.de
🌐 Mehr Infos: www.gutachten-vogt.de


Freitag, 28. Februar 2025

 

Warum sind anthropologische Gutachten vor Gericht oft gescheitert?

In Verfahren zur Fahreridentifikation nach Geschwindigkeitsmessungen kommen häufig anthropologische Gutachten zum Einsatz. Doch viele dieser Gutachten halten einer Überprüfung nicht stand. Warum ist das so?

Fehlende wissenschaftliche Standards

Anthropologische Gutachten beruhen auf subjektiven Einschätzungen. Die Bewertung von Gesichtsmerkmalen erfolgt durch Experten ohne standardisierte Messmethoden. Unterschiede in Lichtverhältnissen, Kopfhaltung oder Bildqualität beeinflussen das Ergebnis stark.

Gerichtliche Zweifel an der Beweiskraft

Gerichte verlangen eine hohe Beweissicherheit. Da anthropologische Gutachten keine objektiven Vergleichsdaten nutzen, sondern auf visuelle Merkmale und Erfahrungswerte setzen, wird ihre Beweiskraft oft angezweifelt. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Richter ein solches Gutachten als nicht überzeugend abgelehnt haben.

Alternative: Anthropometrisches Gutachten

Im Gegensatz dazu basiert ein anthropometrisches Gutachten auf exakten Messungen von Gesichtsmerkmalen. Es nutzt biometrische Verfahren und mathematische Berechnungen, um eine objektive Identifikation zu ermöglichen. Diese Methode ist genauer und wird zunehmend als belastbarer Beweis anerkannt.

Ihr nächster Schritt

Wenn ein fragwürdiges Gutachten gegen Sie vorliegt, sollten Sie die Qualität der Analyse prüfen lassen. Kontaktieren Sie uns für eine unabhängige Bewertung: www.gutachten-vogt.de oder per E-Mail an info@gutachten-vogt.de.

Dienstag, 18. Februar 2025

Fahrer-Identifikation auf Beweisbildern – Ein Überblick

In der heutigen Zeit sind Bußgeld und Blitzer zu einem festen Bestandteil des Straßenverkehrs geworden. Dabei ist die Fahreridentifikation für die Ahndung eines vermeintlichen Geschwindigkeitsverstoßes von essenzieller Bedeutung. Zahlreiche Behörden und Gerichte stützen sich jedoch noch immer auf veraltete Methoden wie die sogenannte Methode nach Schwarzfischer, die ursprünglich für die „Identifikation von lebenden Personen“ entwickelt wurde.

Gleichzeitig gibt es moderne und objektive Vorgehensweisen, die dank digitaler Bildanalysen weit präzisere Ergebnisse liefern. Im Folgenden beleuchten wir die Schwächen der altertümlichen Identifikationsmethoden und zeigen, wie fortschrittliche Techniken – etwa beim Sachverständigenbüro Vogt – eine deutlich höhere Zuverlässigkeit gewährleisten.

  1. Die altertümliche Methode nach Schwarzfischer oder aus dem alten Jahrtausend

Bei der Methode nach Schwarzfischer handelt es sich um einen traditionellen Ansatz, der auf anthropometrischen Merkmalen (z. B. Kopf- und Gesichtsproportionen) basiert. Ursprünglich entwickelte man sie, um Personen eindeutig wiederzuerkennen, was in Zeiten ohne digitale Bildverarbeitung durchaus sinnvoll erschien. Heute treten allerdings folgende Probleme auf:

  • Fehlende Objektivität: Die Beurteilung ist häufig subjektiv und stark von der Erfahrung des Anwenders abhängig.
  • Mangelnde Standardisierung: Unterschiedliche Lichtverhältnisse, Aufnahmewinkel oder Bildqualitäten der Blitzerfotos können kaum präzise eingerechnet werden.
  • Veraltete Technik: Digital zoom- oder bearbeitete Bilder erschweren eine korrekte Proportionsmessung.
  1. Moderne Methoden zur Fahreridentifikation

Um Fahrer auf Blitzerfotos zuverlässig zu identifizieren, setzen fortschrittliche Sachverständige und Experten mittlerweile auf digitale Bildanalyseverfahren. Diese gehen weit über die reine Betrachtung der Proportionen hinaus. Zu den entscheidenden Vorteilen zählen:

  • Automatisierte Bildoptimierung: Hochentwickelte Software kann Kompressionsverluste ausgleichen und damit die Erkennbarkeit von Gesichtsmerkmalen erhöhen.
  • Statistisch valide Verfahren: Moderne Algorithmen analysieren viele verschiedene Merkmalsbereiche und liefern reproduzierbare Ergebnisse.
  • Geringere Fehlerquote: Durch die Kombination von automatisierten Messmethoden und erfahrenen Sachverständigen minimiert sich das Risiko falscher Zuordnungen.

Ob es um die Zuordnung des Fahrers auf einem Blitzerfoto oder die Korrektheit einer Geschwindigkeitsmessung geht: Die klassischen Methoden aus dem letzten Jahrhundert sind oft nicht mehr zeitgemäß. Moderne, digitale Verfahren liefern objektivere und gerichtsfestere Ergebnisse.

Informieren Sie sich genauer über die Möglichkeitien bei Geschwindigkeitsmessung und machen Sie sich mit den modernen Möglichkeiten beim Sachverständigenbüro Vogt vertraut, um Bußgeldbescheide und Blitzerfotos professionell prüfen zu lassen.

© 2025 Sachverständigenbüro Vogt


Freitag, 14. Februar 2025

Das Sachverständigenbüro Vogt hat häufige Fehler bei den Messungen mit dem Messgerät Poliscan Speed erstellt. PoliScan Speed ist ein Lasermessgerät zur Geschwindigkeitsmessung im Straßenverkehr.

In diesem Beitrag beleuchten wir die Funktionsweise des Poliscan Speed und zeigen auf, welche Fehlerquellen die Geschwindigkeitsmessung beeinträchtigen können.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Millionen Bußgeldbescheide und tausende Fahrverbote ab sofort auf dem Prüfstand –

Autofahrer haben nun die Möglichkeit, ihre Verkehrsmessung auf Richtigkeit zu überprüfen, denn auch in Bayern gilt das deutsche Grundgesetz!

 

Wie am 15.12.2020 das Bundesverfassungsgericht veröffentlichte, führte Rechtsanwalt Jürgen Fritschi aus München in technischer Zusammenarbeit mit dem Sachverständigenbüro Vogtaus Töging eine erfolgreiche Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Bundesverfassungsgericht korrigiert damit die bislang geltende, zweifelhafte Rechtsprechung des bayernweit zuständigen Oberlandesgerichts Bamberg mit weitreichenden Folgen.

 

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ermöglicht es Millionen Autofahrern in Deutschland, eine faire Chance zu erhalten, die ihnen im Rahmen eines Bußgeldverfahrens vorgeworfene Geschwindigkeit überprüfen zu können. Hierzu müssen die Behörden künftig bundesweit einheitlich die im Rahmen einer Verkehrsmessung erfassten sog. Rohmessdaten zur Überprüfung herausgeben. Eigentlich eine rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit – doch das sahen insbesondere die bayerischen Gerichte und andere in weiten Teilen Deutschlands - bislang nachhaltig anders.

 

Wenn der Betroffene insbesondere über seinen Verteidiger bzw. Rechtsanwalt Zugang zu Informationen begehrt, die sich auch oder gerade (noch) außerhalb der Gerichtsakte befinden, so ist ihm dieser Zugang grundsätzlich zu gewähren. Fühlen sich also Autofahrer „zu schnell gemessen“, war und ist stets eine technisch, sachverständige Überprüfung der jeweiligen Geschwindigkeitsmessung anzuraten. Denn – so das Bundesverfassungsgericht – „wie bei allen technischen Untersuchungsmethoden, insbesondere solchen, die in Bereichen des täglichen Lebens außerhalb von Laboratorien durch „angelerntes“ Personal gewonnen werden, ist auch bei standardisierten Messverfahren eine absolute Genauigkeit, also eine sichere Übereinstimmung mit der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit, nicht möglich…“ (RN 42 des Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 12. November 2020 – 2 BvR 1616/18)

 

Bei den Messverantwortlichen, in der Regel Polizeibeamte im Staatsdienst, handelt es sich um „angelerntes“ Personal, das ohne jegliche technische Vorbildung teilweise komplexe Messtechnik nach einem verhältnismäßig kurzen Crash-Kurs bedienen können soll. Aber auch technische Messgeräte, deren Funktionen durch von Menschen programmierte Software bestimmt werden, sind eben nur so gut wie deren Programmierer und per Definition gerade nicht per se fehlerfrei.

 

Durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts dürfen nun viele Betroffene hoffen, dass ihr vermeintlicher Verkehrsverstoß einen echte Chance auf Überprüfung bekommt. Die bisherige Praxis der Fachgerichte verletzt die Betroffenen jedenfalls in ihrem grundgesetzlich verbürgten Recht auf ein faires Verfahren.

 Das Sachverständigenbüro Vogt prüft Geschwindigkeitsmessungen und Rotlichtverstöße.